Die sudetische Rasse

 

Die sudetische Rasse

von Hans F. K. Günther

 
Die noch nicht bis in Einzelheiten beschriebene sudetische Rasse hat eine geringe durchschnittliche Körperhöhe, beim Manne etwa 1,60 Meter.
Der Kopf, von verhältnismäßig geringer Größe, ist der Form nach als mittel- bis kurzköpfig zu bezeichnen, bei einer nicht runden, sondern eiförmigen Gestaltung, in der Ansicht von oben spitzer gegen die Stirn, runder gegen das leicht ausgewölbte Hinterhaupt zu. Das Gesicht ist mittel-breit mit stark betonten Jochbeinen (Backenknochen), welche öfters weiter nach vorn reichen als der obere Augenhöhlenrand, Der Gesichtsschnitt ist gegeben durch eine steile, niedrige Stirn, eine flache Nase mit etwas nach außen geblähten Seitenwänden, vortretende, nahezu schnauzenförmig nach vorn stehende Kiefer und ein unbetontes, schwaches Kinn. Die Augen sind flach eingebettet, nach vorn liegend. Haut-, Haar- und Augenfarben sind dunkel.
Abb. 61 a, b. Aus Polen nach Oldenburg eingewandert. Vorwiegend sudetisch
(Aufn.: Havemann)
Abb. 62 a, b. Kreis Lüben (Schlesien). Ostbaltisch-sudetisch? (A: hellgrau bis hellbraun,
H: dunkelblond.) (Aufn.: Sammlung Sanitätsrat Dr. Rosenow, Liegnitz)
Abb. 63. Schlesien. Vorwiegend sudetisch mit nordischem Einschlag
Abb. 64. Stettin. Vorwiegend sudetisch mit nordischem Einschlag
Abb. 65. Westgalizien, aus deutsch sprechender Familie. Sudetisch
Abb. 66. Zittau (Sachsen). Sudetisch-nordisch H: blond)
Die seelischen Eigenschaften der sudetischen Rasse sind bisher nicht beschrieben worden. Da diese Rasse anscheinend recht Selten in rassenreinen Vertretern auftritt, meist nur als mehr oder minder deutliche Beimischung, so wird ihr seelisches Verhalten nicht leicht zu erforschen sein.
Über das seelische Wesen der in diesem Buche angeführten außereuropäischen Rassen finden sich Angaben und Schrifttumsnachweise in meinen sonstigen rassenkundlichen Arbeiten. Das seelische Wesen außereuropäischer Rassen ist für eine rassenkundliche Betrachtung der deutschsprachigen Bevölkerung wichtiger nur im Falle des über Europa zerstreut wohnenden jüdischen Volkes, das ich in meiner „Rassenkunde des jüdischen Volkes“ (2. Aufl. 1930) betrachtet habe.
 

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